Newsletter № 175
21.01.2026
I.
Unsere Partnerorganisation SOS Mitmensch hat am 22.12.2025 auf die Aussagen von Ministerin Claudia Plakolm in einem Offenen Brief reagiert, den wir vollinhaltlich unterstützen.
In diesem Brief wird sehr klar herausgearbeitet, dass die Integrationsministerin das Gegenteil von Integrationspolitik macht, indem sie Ressentiments schürt und Spaltung vorantreibt.
II.
Die neueste Ausgabe der deutschsprachigen Zeitschrift „Edition Le Monde diplomatique“ widmet sich unter dem Titel „Die Unerwünschten“ den Themen Flucht, Vertreibung und Exil. Hervorragend recherchierte Artikel und innovative Grafiken sind das Markenzeichen der „Le Monde diplomatique“ sowie der „Edition Le Monde diplomatique“. Die 112 Seiten starke, derzeit noch im Zeitschriftenhandel erhältliche Ausgabe N° 38 gliedert sich in fünf Themenkomplexe (s. Inhaltsverzeichnis im Anhang):
- Festung Europa
- Die Unerwünschten
- Auf der Suche nach dem besseren Morgen
- Im Transit
- Ankommen und Bleiben
III.
Alina Knoflach, Leiterin des Innsbrucker Vereins Hindiba, hat in einem Artikel in der (von SOS Mitmensch herausgegebenen) Zeitschrift MO von einem vordergründig kurios erscheinenden, bei genauerem Hinsehen aber doch nachdenklich machenden Fall berichtet. Derselbe Artikel wurde unter dem Titel „Haben wir einen Vogel?“ im 20er, der Innsbrucker Straßenzeitung, veröffentlicht.
Alina stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass ein Papagei Standards erfüllt bekommt, die Geflüchteten hierzulande systematisch verwehrt bleiben. Nachzulesen hier oder am PDF im Anhang.
IV.
S a v e t h e d a t e s :
Am 07.02.2026 findet in Innsbruck wieder die überregionale Bündnis-Demo „Grenzen töten!“ statt. Das in mehreren Sprachen vorliegende Manifest des Grenzen Töten Komitees entspricht den Grundsätzen von SO SIND WIR NICHT, und wir wollen euch daher ermuntern, zu dieser Kundgebung zu kommen!
In der vom Innsbrucker Haus der Begegnung veranstalteten Reihe Perspektiven auf Herkunftsländer berichtet Ameer Al Freeji am 05.03.2026 von seiner Kindheit und Jugend im Irak und von den politischen Herausforderungen, die schließlich zu seiner Flucht geführt haben.
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