Vernetzungsplattform zum Thema Flucht

Newsletter № 185
23.10.2026


I.

Dieser Newsletter ist der erste, der über ein E-Mail-Versandservice zu euch kommt. Zuletzt sind unsere Newsletters immer häufiger durch Spam-Filter abgefangen und seit August gar nicht mehr zugestellt worden, und wir hoffen, dass dies ab sofort nicht mehr passieren wird.


II.
Am 30.10.2026 veranstaltet unsere Partnerorganisation SOS Mitmensch Burgenland eine Podiumsdiskussion mit dem bemerkenswerten Titel „Grenzzäune verhindern keine Flüchtlingsströme – Friede und Wohlstand schon“ im Haus der Volkskultur in Oberschützen. Details zu dieser interessanten Veranstaltung im Anhang.


III.

Österreich hat eines der strengsten Einbürgerungsgesetze weltweit. Die Gründe für die Ablehnung eines Staatsbürgerschaftsantrags sind z.T. so skurril, dass Beispiele für eine Ablehnung im Satire-Medium „Tagespresse“ wie eine Satire klingen, leider aber – wie die eingebauten Links zeigen – Tatsachen darstellen.

Vermutlich habt ihr über die Medien bereits von den neuerlichen Anstrengungen für eine Erleichterung der Einbürgerung gehört. Insbesondere geht es darum, dass Kinder, die in Österreich geboren werden, automatisch die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen sollen, wenn ihre Eltern schon mehrere Jahre rechtmäßig hier leben. Dies wird von der Petition „Ein Pass, der passt“ gefordert, die von zahlreichen Prominenten unterstützt wird – bitte unterzeichnen!


IV.

„Die sind ja alle kriminell“ – Mythen und Fakten zu Asyl und Migration. Unter diesem spannenden Titel findet am 26.11.2026 eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion im Haus der Begegnung in Innsbruck statt, veranstaltet in Kooperation mit unserer Partnerorganisation Plattform Asyl, die demnächst ihren 15. Geburtstag feiert. Ausgehend von der Diskussion, dass Nicht-Österreicher_innen häufiger in der Kriminalstatistik vorkommen, wird oft der Ruf nach einer strikten Einwanderungspolitik und Abschiebung als beste Prävention laut. Diese Podiumsdiskussion will ergründen, wie eine Gesellschaft Sicherheit für alle schaffen kann, ohne dabei ihre eigenen Werte zu verraten.


Anhänge:

SOS Mitmensch Burgenland.pdf